Adler von Arathor

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 Wie gestalte ich ein Plot?

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Kjel



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BeitragThema: Wie gestalte ich ein Plot?   So 12 März 2017, 22:31

Die frage stelle ich erstmal mir selbst.
Leider habe ich ja ein kleines Problem was das Schreiben betrifft. Das man manchmal mehrmals meine Texte lesen muss um zu verstehen was ich überhaupt meine.
Was mich ja auch ein wenig entmutigt mit den Wissen.

Aber wenn ich ein Plott machen würde worauf würde ich da zum beispiel Achten?
Persönlich Informiere mich Sehr gerne über Waffen und Rüstungen. Wie ist Man gekleidet. Was sind Schwachstellen Stärken. Wie kann man eine rüstung ausziehen. Und Anziehen.

Bei Waffen Genauso. Was für eine Waffe hat man? Ein Kolben oder ein Schwert. Hat das Schwert eine Parrierstange oder nicht.
Was ist der vorteil an einen Kolben im gegensatz zu einen Schwert. Und umgekehrt.
Zum beispiel Ist ein Kolben für mich für einen Groben Kampf was weniger Geschick benütigt. Schlägt man damit wo drauf ist Schnell eine beule da drin. Oder das Objekt ist zerstört.
Bei ein Schwert muss und kann man ein Kampf viel Agiler gestalten. Die person sich auch noch Flink bewegt. Hat man 2 Vorteile. Was Reichweite und Ausweichen betrifft.

Ich mag kein Übertirenes RP. Ich finde es Spannener wenn der Character weiss das zum beispiel ein einfacher Raptor den Tod bedeuten kann.

Ich glaub Geasina kann hier zu was sagen was ich dazu mal schönes geschrieben habe.

Oder wie Spannen und überraschend man was machen kann. Vieleicht kann Leorik dazu auch mal was schreiben wie er das im Hochland fand was ich für ihn Sina und mich Emotet habe.

Nur weil man einen Frostwrym mal erledigt hat. Heisst es nicht das der char über mächtig ist.... Da hatte wäre ich Richtherz fast noch angegangen im OOC.....
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Aegir

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   So 12 März 2017, 23:19

Ich bin jetzt vielleicht noch kein Teil dieser Gilde, würde mich dazu aber trotzdem mal äußern. Zumindest für meinen Plot-Stil, habe ich einen einfachen Grundsatz.

Weniger ist mehr.

Man kann sich natürlich mit Drachen, Grubenlords und Teufelshäschern messen, dennoch ist das aber auch nicht das Wahre. Manchmal überwiegt Authentizität die Spannung und Epicness einer möglichen Begegnung. Ebenso setzt die Gestaltung eines Plot's voraus, zu wissen an wen sich der Inhalt richtet. Als Beispiel: Macht es Sinn eine Gruppe Abenteurer in ein verfluchtes Grab zu führen? Während ein Paladin natürlich genügend Gründe hätte dieser Sache nachzugehen, machen Abenteurer darum vielleicht einen großen Bogen. Es sei denn, die Verlockung von Schätzen führt sie dorthin. Ebenso spielt Atmosphäre für mich eine große Rolle, weniger als jetzt auf die Bewaffnung und Rüstung der einzelnen Npcs einzugehen. Der Erfahrung nach sollte man sich nicht zu sehr darauf versteifen. Zu dem Punkt Atmosphäre kämen Visuelle Beschreibungen von Umgebungen, der Wetterlage und der Gegner welcher man begegnet. Von Plotleiter Seite ist es aus meiner Sicht auch wichtig, dass man sich bewusst ist wie es um die Kräfteunterschiede bestellt ist. Beispiel: Gardist Hans hebt sein Schild um den Schlag einer Teufelswache zu parieren. Die Konsequenz daraus müsste in den meisten Fällen sein, dass der gute Hans vor zwei geteilten Tatsachen steht. Womit ich die Erfahrung gemacht habe ist, was Plots betrifft - auch kleinere. Es ist eine interaktive Geschichte. Man kann nicht von vorne bis hinten durchplanen, wenngleich ein roter Faden wichtig ist - muss man sich immer im Hinterkopf behalten dass die Spieler selbst entscheiden wie die ganze Sache verläuft. Dazu gehört auch, dass man auch mal verlieren kann. Natürlich könnte man dazu noch viel mehr sagen, aber für mich ist das erstmal ein grober Umriss was für mich jetzt wichtig wäre.

Ich glieder das ganze noch einmal etwas geordneter.

Authentizität:
Es müssen nicht immer Dämonen und Untote sein, was es nicht ausschließen muss. Es ist entscheidend wie man das ganze rüber bringt.

Der Grund:
Warum macht man den Plot, wie sind die Chars überhaupt in diese Situation gekommen? Warum sollte es wichtig für sie sein? Bei akuten Bedrohungen wie eines Angriffes oder ähnlichem muss man sich dazu natürlich weniger Gedanken machen.

Atmosphäre:
Der Einsatz von Npcs, Beschreibung von Wetter, Geräuschen, Gerüchen - Aussehen der Gegner. Allgemein damit die Spielerschaft sich neben der Engine noch etwas vorstellen kann, hierbei eignet es sich das ein oder andere Vorzuschreiben, vor allem bei Umgebungsemotes anzuraten.

Kräftemaß/Konsequenz:
Als Plotleiter gibt man die Schwierigkeit vor, abhängig davon wie die Ansichten der Kräfte eines einzelnen Chars sind, sollte man auch danach handeln. Gardist Hans wird die Teufelswache Peter nicht im Armdrücken besiegen können, sollte er es versuchen muss man da als Plotleiter reagieren und dementsprechende Konsequenzen aussprechen.

Planung:
Alles von vorne nach hinten durchzuplanen ist nicht immer gut. - RP nach Script funktioniert nicht, man sollte sich verschiedene Stationen in Form von Umgebungen ausdenken, sich überlegen was man dort finden könnte und selbst als PL flexibel genug sein, auf die Aktionen der Spieler zu reagieren. Andernfalls wirkt der Plot nicht sehr lebendig.

Details:
Details sind schön, werden von beiden Seiten gerne gesehen aber als PL hat man nicht die Zeit auf alles einzugehen und es dann auch noch schriftlich wiederzugeben. Das bedeutet die Parierstange des angegriffenen Gardisten oder Ritters haargenau in dem Emote zu erwähnen und es im Detail wiederzugeben. Man hat je nach Anzahl von Spielern viel um die Ohren, weswegen man dazu angeraten ist alles eher objektiv und allgemein zu halten.

Weniger ist Mehr:
Es muss nicht einmal zu einem epischen Kampf kommen, je nach Thema welches bedient wird kann man darauf auch vollkommen verzichten. Manchmal muss man sich einfach überlegen was passen könnte. In diesem Fall hole ich einfach mal etwas weiter aus, für die Adler von Arathor habe ich mir bereits einen Plot ausgedacht. Die Nahrung wird etwas knapp, und ein Großbauer hält die Zahlungen zurück. Warum? Nun, er hat selber nicht genug um seine Leute zu füttern und gleichzeitig noch was an die hohen Herren und Damen abzugeben. Man muss sich also entscheiden ob man Ihm zu den Abgaben zwingt, wo man denken könnte es kommt zu einem Kampf, aber wer legt sich mit einem Adelshaus an? - Oder man erlaubt Ihnen Ihr Zeug zu behalten, so muss man sich die Nahrung aber anderweitig besorgen. Und so weiter. Auch kleine Dinge, können große Wellen schlagen und für viel RP sorgen. Es muss nicht immer ein blutiger Kampf sein.

Ich hoffe nun dass ich nicht ganz am Thema vorbei bin damit, aber das ist meine grobe Betrachtung wenn es darum geht einen Plot zu gestalten. Sieht nach viel aus, hat man aber irgendwann einfach drin.

Mit freundlichen Grüßen,
Oswin!
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 00:11

Grundsätzlich stimme ich den hier geäußerten Dingen zu. Ich selbst neige dazu, die handelnden Charaktere auch in einem größeren Setting ein Teil des Geschehens sein zu lassen, und in ihrem Teil der Geschichte entscheidend.

Als Beispiel möchte ich hier den Pre-Plot zu Legion nennen. Es begab sich hier, dass aus dem Hügelland, wo ja die Verlassenen malträtiert wurden eine weitere Expedition der Legion aufbrach, um Hohenwacht zu belagern. Diese Expedition war unter Kommando eines Schreckenslords. Durch die Dauer des gesamten Plots weg wurde nun Hohenwacht belagert, ich war allerdings der Meinung, es wäre überaus langweilig gewesen die Charaktere jeden Tag die Mauern verteidigen zu lassen.
Die Idee war also, ein altes Artefakt zu bergen, welches am Ende das Gleichgewicht in Richtung der eigenen Fraktion (Hohenwacht) kippen würde. Zur Information: In Hohenwacht sind die Elementaren Ebenen und die diesseitige Welt durch die Steinkreise sehr nahe aneinander geknüpft. Altvordere Menschen haben diese Barrieren zwischen den Welten eingerissen, indem sie sogenannte Schlüsselsteine verwendeten. Die Aufgabe der Spieler war es nun, einen solchen Schlüsselstein zu erringen, der in den Händen eines Trollstammes war der sich seinerseits der Legion unterworfen hatte (ganz so, wie etwa der Bluttotem Stamm in Legion).
Kurzum: Über den Hauptteil des Plots hatten die Spieler mit einem Gegner zu tun, der ihnen zwar durchaus gewachsen ist, der aber keine Übermacht entwickelt. Ein vordergründiger Plot, in dessen Hintergrund sich eine größere Geschichte abspielt. Eine Handlung, die "klein" ist, aber für den Ausgang des Plots entscheidend.

Letztendlich glaube ich, dass man neben einem roten Faden eine Anpassung an die Fähigkeiten der teilnehmenden Charaktere braucht. Die Widersacher dürfen nicht zu schwach sein, aber es nutzt auch nichts, sie zu stark zu gestalten. Spieler dürfen weder unterfordert noch überfordert sein.
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Kjel



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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 01:02

So sehe ich das auch. Nur wie es in den Plot zur zeit ist... Ist mir die lust vergangen. Wie soll ich mit meinen Krieger da mithalten können, wenn aus den Boden Leuchtende Ketten kommen die ein Monster Attackieren oder ein Schmane eine Elementar gerufen hat der über 5 Meter Groß ist.
Eine Preisterin die Bewusstlos war mit ein Blutenden Kopf die direkt die Orientierung hat und alles im Überblick. Sieht das ihr Mann eine Blutende Wunde hat und diese direkt Heilt.

Vieleicht Unterschütze ich ja einen Krieger. Aber ich weiss genau das er sowas nicht beherscht. Wie soll man da nicht die lust verlieren?

Vorallem ich habe zum beispiel mit Kjel einen Großen Hammer bekommen der auch noch sehr sehr schwer ist. Dieser zeigt aber nur eine Geringe wirkung auf den Gegner wenn sein Feuerdings Funktioniert. Sonst ist es eher eine Schaumstoff Waffe.
Ich will damit nicht sagen das mein Character damit alles umnieten kann.
Aber ich Behaupte jetzt einfach mal das die keinerlei Ahnung von Waffen und dessen wirkung haben. Auch ohne Fantasy gedöns.
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Tellos

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 02:02

Da stimmt ich dir zu und in so einem High Fantasy Plot passen wir als Gilde einfach nicht rein.
Ich habe auch das Gefühl das die meisten Leute auch noch nie im RL eine Verletzung hatten die schlimmer als ein blauer Fleck war.

Das ist in dem Fall kein Problem des Kriegers sondern unserer Art von RP. Wenn du wissen willst wie ein High fantasy Krieger kämpft, kopiere das PVE in WoW oder irgend einem random Asia-MMO, weil dann kannst du 3 mächtige Gegner tanken und massiv Schaden austeilen und quasi unverletzt aus dem Kampf.
Das man das nicht will, kann ich verstehen.

Das ist ein bischen wie bei unserem D&D. Bevor ich im Kriegerbuch (was es extra gibt...) gelesen habe was der kann, war das eine relativ nutzlose Klasse. Überlege dir ein paar Angriffe, vielleicht übertreibst du hier und da ein wenig, ist ja nicht so als würde es auffallen.

Aber selbst ich fühle mich mit meinem Paladin wie ein spielzeugsoldat, keine Angst, du bist nicht alleine bounce
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 02:21

Ich glaube, ihr macht euch da auch zu viele Sorgen vom Eindruck dieses Plots, meine Lieben. Ich kann da nur immer wieder sagen: Der Plot "Kriegsherren des Drei-Monde-Banners" ist nicht unter unserer Ägide gewachsen, und das ist auch definitiv nicht, wie unsere Plots aussehen.
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Kjel



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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 02:24

Aber wie man ein Plot noch gestalten kann.
Ich mach das wirklich Spontan. Was kann es geben, und was nicht. Ich entscheide mich da sogar beim Schreiben noch um.
Allerdings würde ich den Ausgang immer ungewiss lassen. der Zufall entscheidet ob einer was abbekommt oder nicht.
Was auch über leben und tod entscheiden kann. Das hängt von den Schlag des Gegners ab und daran wie ein Spieler Positioniert war. Und das Würfels Glück.

Ich nehme mal das Beispiel bei den Raptoren.
Da gingen Kjel und ein Character durch den Tunnel und kamen ist Freie. Kjel ging wie immer voraus. Schauen das alles in Ordnung ist. Übersieht aber einen Raptoren. Dieser Stürmt Plötzlich hervor Reisst Kjel zu Boden. Durch die Rüstung wird er jedoch nicht Zerfleischt. So versucht er aber den Raptoren abzuwehren. Erst das Mädchen ohne Jeglicher Kampferfahrung. Greift sich aus verzweiflung den Speer am Sattel... und Rammt das mit Anlauf den Raptoren in die Seite.
Sie war voller Angst am Zittern und konnte Kaum Sprechen. Wärend Kjel den Kadaver der nun auf ihn Lag wegdrückte und sich bei den Mädchen zu entschuldigen. Und alles mögliche versucht sie von ihren Schock wieder rauszuholen.

Für mich hat es sehr viel spaß gemacht sowas zu schreiben. Und auch sie fand es sehr sehr spannen das zu lesen.

Für mich macht eien Character entwicklung so auch jede menge spaß. Und man kann diese nachempfinden.
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Aegir

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 03:28

Da bin ich erleichtert zu hören, dass mein Char keine Frostwyrms oder Grubenlords erlegen muss, um im Hochland zu überleben! Aber nun ja, das was sich nun hier so ein bisschen für mich abzeichnet, ist eigentlich die Problematik welche ich selbst desöfteren für mich gesehen habe. Mit einem alten Char von mir, habe ich mich auch schon fragen müssen, wie er es überhaupt schafft gegenüber einer 3-Meter großen Teufelswache überhaupt zu überleben. Das ist eigentlich auch das einzige was ich an WoW als RP-Setting zu kritisieren habe, es wird einfach immer heftiger. Als ich die Pre-Invasionen gemacht habe, fragte ich mich bereits ob man überhaupt annähernd nahe am Content spielen kann ohne einen zu starken Charakter zu spielen. Mit einem Ritter oder Soldaten kommt man da nämlich echt nicht weit. Ich persönlich bevorzuge bei meinen Plots einen eher low-fantasy; dark-fantasy Grundgedanken. Ich habe lieber noch ein paar Horror-Elemente, als direkt mit einem großen Knall anzukommen. Was das RP und die Relation der Stärke mancher Charaktere und Ihres RP's anbelangt wird man wohl nie auf einen Nenner kommen. Während der andere seinen Char gegen einen Orc in Puncto Kraft gewinnen sieht, fragt sich der andere wie schnell sein Char rennen kann wenn so ein grüner Fucker versucht Ihn umzumoshen. Aber ich bin ganz froh, dass es bereits so aussieht dass man da eigentlich der selben Meinung ist! Und so wie Ihr das gehandhabt habt, Aeslynn finde ich auch wirklich klasse. Ihr wart ja echt gezwungen euch zu überlegen, wie Ihr euer Konzept noch fortbestehen lassen könnt jetzt mit dem Angriff der Legion und die Sache mit dem Relikt und dass es einfach eine Tatsache ist, dass es das gibt und es so auch gemacht wurde finde ich auch für das RP viel interessanter, als in einer Gruppe nun versuchen den Schreckenslord direkt zu konfrontieren, mit Manneskraft.

Und zu dem was du meintes Kjel, da stimme ich dir zu. Und deswegen lasse ich meine Plots - wenn sie denn kleiner sind - auch nach dieser Art laufen. Dass die Charaktere etwas haben, womit sie umgehen müssen. Somit auch die Spieler. Stumpf eine Gruppe Gnolle klatschen kann jeder, aber etwas tiefgründigeres hilft der Charakterentwicklung und dass ist es ja letzte nendes was RP an sich ausmacht. Niemand kann er sagen, dass er nach Drei Jahren RP froh über die Anzahl an geschlachteten Npcs ist.

Wobei ich jedoch anfügen muss, dass diese Situation welche du geschildert hast, Kjel, eher für ein Zweier Plot geeignet ist. Es kommt auch immer ein bisschen darauf an, wieviele Leute nun an einem Plot, oder einer Sache an sich beteiligt sind.
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 03:36

Oh, der Schreckenslord hat die Sache (trotz letztendlicher Vernichtung in dieser Welt) die Angelegenheit auch überlebt und sinnt jetzt auf Rache. Das ist da ein weiteres meiner Anliegen: Gegner langfristig aufbauen, sie nicht innerhalb eines Plots abzuhandeln.
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Aegir

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 03:39

Oh - das klingt doch schön. In meiner Plotleiter Laufbahn habe ich auch schon eine Reihe an Gegner angesammelt, welche theoretisch noch in der Weltgeschichte herumstromern und nach Rache sinnen. Einer von Ihnen war sogar am letzten Großplot im Norden beteiligt. Schön, dass ich nicht der einzige bin, der das gerne macht.
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Geasina

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 04:53

Ich finde es wichtig, dass ich mir bei einem Plot nicht nutzlos vorkomme und dass es mir und allen anderen Spaß macht. Mir ist wichtig, dass eine Geschichte erzählt wird. Mir sind die kleinen Dinge wichtig, die Details.

Dafür ist nicht in erster Linie die Plotleitung zuständig, sondern jeder Spieler für sich.

Beim aktuellen Plot haben wir ja nicht nur völlig hanebüchen übertriebene Gegner, um irgendwie mit dem Powerlevel der Teilnehmer umgehen zu können, nein es wird auch gleich von gewisser Seite gemeckert, wenn mal mehr "Geschichten-artiges" von der Plotleitung kommt.

Beispiel: Es gab da einen staubigen Haufen in einem riesigen Grab voller Fallen und fieser Gegner. Alle gehen gaaaaanz vorsichtig daran vorbei. Nur die kleine Kriegerin (Tanvala), die als letzte dort ist, schaut nach, worum es sich dabei handelt. Es entpuppt sich als von Staub bedeckter Haufen von Münzen, den sie dann erst mit einem, dann mit einem zweiten teilt, weil die was mitbekommen haben, die anderen aber nicht.

Das schafft Atmosphäre, das lockert auf, man kann sich ärgern, dass sie das Zeug ic für sich behält, aber als Geschichte, als Unterhaltung, ist es in meinen Augen viel toller als Gegner 1337, der eh so stark ist, dass Sina sich darauf beschränkt, die Magierin zu beschützen.

Damit hab ich übrigens kein Problem. Ich habe schon an tollen Plots mitgemacht, bei denen ich ebenfalls als normale Kämpferin keine herausragende Rolle hatte. Aber in diesen Plots fühlte ich mich nie nutz- und witzlos. Da gab es zum Beispiel einen Kristallbeschuss, den Sina zu größten Teilen kniend vor dem Magier abgefangen hat (der über sie hinweg zauberte). So dass dieser nur an den Schultern getroffen wurde.

Hier habe ich mich geärgert, dass selbst im Kampf gegen zahllose Skelette nie auch nur eines in meine Richtung durchgebrochen ist, so dass ich etwas zu tun gehabt hätte.

Es muss nicht nur ausschließlich low-Phantasy (puh schreibt man das so im Englischen?) sein. Aber diese völlig übertriebenen Gegner sind nicht meins. Und die übertriebenen Verbündeten erst recht nicht.


Ich brauche auch nicht völlig detailiert, wie die Waffen genau aussehen. Es muss sich einfach stimmig anfühlen. Ich halte es da so wie bei Literatur, wenn es sich so liest, als könnte es so passiert sein, ist es "realistisch genug" (wobei ich auch Phantasy mag, aber da muss es eben im Setting plausibel sein). Das was wir da mitmachen ist in keinster Weise plausibel.


Ich finde es auch wichtig, dass es spannend ist, dass es auch voran geht (wobei ich auch gern ruhige Phasen mit mehr freiem RP mag). Aber drei Tage in "gleichen" Kämpfen zu stecken und mitzuerleben, wie sich gewisse Leute mit 7-Blocks-Emotes den Bauch mit ihrer Mächtigkeit pinseln ist doof.


Darüber hinaus hab ich auch viel Erfahrung mit Plots im "einfachen" Umfeld gesammelt. Sowas muss auch nicht immer gleich tierisch lang sein. Auf Sinas Reise etwa gab es eine Erkundung einer Höhle mit Grells (1,5 Tage), es gab mal zu dritt einen Auftrag von Nachtelfen, die zu viel zu tun hatten, einen nicht mehr rettbar verseuchten Bären zu erlösen - der sich natürlich gewehrt hat (ein Tag). Es gab Kämpfe mit einer Krabbe (ein halber Tag). Oder mit einem Raptor.... oder oder.

Wir waren auch mal mit einer ganzen Gruppe im Sumpfland und haben zusammen einen (kleinen) Dämon erlegt und waren total stolz. Wir fühlten uns trotzdem im großen und ganzen furchtbar unterlegen, und das ist auch in Ordnung.

Ich muss nicht gewinnen, ich brauche keinen "loot" und keine tollen Titel...

Meist such ich mir ein Ventil mit /s und /e im abgelegenen Bereich wie gestern mit Kjel und Lady Wynters (und Arkanis) oder streue "Ambiente"-Emotes ein.

Naja. Im Grunde sollte ein Plot eine spannende Geschichte anbieten und davon abhängen, was die Spieler zusammen draus machen. Es soll nicht eine Einbahnstraße sein, der man genau zu folgen hat. Kreativität und Einfallsreichtum sollte nicht verpuffen, weil es nur exakt eine festgelegte Lösungsmöglichkeit gibt.



Ich fürchte, mein Text ist etwas ungeordnet. Aber vielleicht kannst du trotzdem was damit anfangen.



P.S. Zum Thema Stärke vs. Orc: Sina trainiert jeden Tag, sie tut viel dafür, stark zu sein, schnell und auch gut mit gewissen Waffen umgehen zu können. Aber sie ist eine Frau von 165 mit nicht sooo breitem Kreuz und da gibt es einfach naturgemäße Gegebenheiten, die man nicht wegdiskutieren kann.

Vielleicht könnte sie einen Ork im Kampf besiegen. Dann läge es aber nicht an ihrer Kraft. Im Armdrücken würde sie einfach gar keine Chance haben.

Ich fände einen Orc einen ziemlich harten Gegner für sie.
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Katore

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 05:00

Um das Thema der Plotgegner auch nochmal aufzunehmen, da es etwas ist, das offenbar auch immer mal wieder aufgenommen wird. Und natürlich in Bezug darauf, dass bei uns im größten Teil Low-Power-Low-Fantasy bevorzugt wird mit ein paar Charakteren, die ein wenig mehr Powerlevel haben, was dann auch okay ist.

Je nachdem, wie schwierig der Plot werden soll, den man leiten möchte, sollte man sich in meinen Augen auch mit der Intelligenz und der Taktik der Gegner befassen. Um nun die Drei Monde als Beispiel zu nehmen, weil es am Aktuellsten und den meisten hier am Ehesten in Erinnerung geblieben ist: Hier hieß "sehr schwer", dass die Gegner insbesondere einen hohen Powerlevel haben und mit relativ komischen Aktionen (in den Augen der Meisten) davonkamen. Ein Phänomen, das ich als "Total-War-Schwierigkeit" begonnen habe zu bezeichnen. Denn dort ist die KI in höheren Schwierigkeitsgraden nicht unbedingt intelligenter, sondern schickt noch immer ihre Einheiten in den Tod, bekommt aber mehr Ressourcen und Einheiten. Das ist eine Methode, Gegner zu erschaffen und zu erschweren, wenngleich ich einmal behaupte, dass das eine eher unglücklich gelöste Form der Erschwerung ist. Insbesondere, da dann auch "schwächere" Charaktere deutliche Schwierigkeiten haben dagegen noch anzustehen, da man sie im Grunde mit der Rückhand umlegt.

Entsprechend sollte dann, wenn wir auch langfristige Feinde aufgebaut und etabliert haben dazu übergegangen werden, dass der Feind und der Plotgegner beginnt Taktik zu nutzen. Dass begonnen wir, Erfahrungen aus vorherigem Aufeinandertreffen so zu nutzen, dass Charaktere und die Plotgruppe taktisch verschieben müssen. Zumindest ich habe in meinen Jahren insbesondere in der größten Menge von Plots (außerhalb dieser Gilde) häufig das gleiche Muster gesehen. Eine Schlachtlinie, die dann in den Nahkampf verwickelt wird und sich durchgrinded. Natürlich eine schöne Methode, da jeder Charakter eingebunden werden kann, doch auf Dauer leider ein wenig abwechslungsreich. Ich würde allerdings bei "schweren" Plots dazu anraten, dass Kämpfe auch unterschiedlich gestaltet werden. Vielleicht hat der Gegner in einer Baumreihe eine Gruppe leichter Kämpfer versteckt, möglicherweise gibt es Hügel mit Sichtdeckung oder vielleicht leitet er auch einen Scheinrückzug ein, die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.

Einen letzten, kleinen Impuls möchte ich auch noch geben: Plotgegner insofern überleben zu lassen, dass sie physisch gezeichnet werden. Sagen wir einfach, ein besonders brutaler Raubritter, der uns entkommt, bekommt von einem der Gardisten das Schwert noch gegen das Gesicht. In dem Fall sollte so etwas nicht einfach nur gesagt werden, es handelt sich um Raubritter XY, sondern ihn auch physisch zeichnen. Das ist natürlich schwerer darstellbar in reiner Schriftform, doch immer ein Erinnerungsmerkmal.
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Kjel



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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 05:25

Zu ein kleinen Problem was ich allerdings noch habe ist die Freiheit im Plott.
Wie weit darf man frei was hinzufügen?
Zu einen wird gesagt man darf eigeninitiative Zeigen.
Zum anderen darf es die Plottereignisse nicht beeinflussen.

Wie weit kann man also was hinzufügen?

Zb war Kjel mal auf einer Hydra gekletter um ihr einen Kopf abzuschlagen. Leider war die so unruhig das Kjel keinen Halt mehr auf den rücken hatte. Da wollte ich es so emoten das die Klinge seines Schwertes durch den Rücken stößt und er so Halt an der Hydra noch hat wenn er sich an den Schaft fest hält.
Da wurde mir dann auch gesagt das geht nicht. Das muss man erstmal mit mir absprechen.

Also ist die eigeninitiative nicht immer so wie ich es mir vorstelle.
Oder Tanvala versuchte ein Warmen Lufthauch zu emoten in der Höhle. Ich ging also Später den Luftzug nach. Aber wirklich was in den Plott einbringen konnte ich net. Aber ein wenig zu 2.

das mit Tanvala und den Schatz habe ich garnicht mitbekommen... Sowas ist auch cool.
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Geasina

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 05:30

@Schatz ja fand ich auch, allerdings hat die Priesterin gleich ooc darum gebeten, sich doch auf das wesentliche zu konzentrieren und nicht "sowas" zu machen. Ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr, aber .... es war enervierend.
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Aegir

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 05:38

Nun, das mit der Eigeninitiative ist eine knifflige Angelegenheit. - Wo beginnt sie etwas beizutragen, und wo arbeitet sie gegen die Vorstellungen des Plotleiters. Was die Sache mit dem Beklettern der Hydra betrifft, so hätte das denke ich einfach als Emote beschrieben werden können, dass der Char versucht die Klinge in den Hals der Hydra zu treiben um sich so zu stabilisieren. Vielleicht wurde der Versuch fälschlicherweise als Poweremote abgetan, ich weiß ja nicht was genau daran vorgefallen ist. Das ist ja dann eher eine situative Initative. (Fancy Words) - Während des Kampfgeschehens beziehungsweise eines strukturierten Ablaufes kann man schlecht Initiative zeigen, außer vielleicht einem werden ein paar Gänge emotet und man geht in alle mal rein, anstelle stumpf dem mittleren o.ä zu folgen. Aus eigener Erfahrung kann Eigeninitiative schnell zu Saltyness unter der Plotleitung führen, wenn man beispielsweise Umgebungsemotes macht - von einer Umgebung welche nicht da ist. Oder seinen Char mit einem Scharfschützengewehr auf einen Hügel legt, welcher.. nun nicht da ist. In dem Fall muss man sich mit dem Plotleiter verständigen. Was wiederum eine gute Form der Initiative ist, kann man im Lager-RP anbringen. Ein kleines Sauf-Gelage, das Ausheben einer Latrine, das Begutachten der Vorräte, Hacken von Feuerholz, auf die Jagd gehen oder eine zünftige Rauferei. Eigeninitiative beschreibt ja eigentlich nur, dass man nicht darauf wartet dass die Plotleitung etwas vorgibt sondern dass man selbst etwas einbringt. Vornehmlich zwischen den Plot-Terminen, wenn gerade keine Plotleitung da ist oder auch einfach gerade keine Lust hat jemanden zu bespaßen, soll es auch geben.
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Geasina

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 05:59

Natürlich sollte man nicht irgendwas erfinden, was der Plotleitung entgegen läuft. Aber die kreative Benutzung des Dargestellten müsste doch gegeben sein.

Und was ist Saltyness? Salzigkeit? Sagt mir nichts, auch wenn ich neulich schonmal irgendwas mit Salz in einem Chat gelesen habe.
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Aegir

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BeitragThema: Re: Wie gestalte ich ein Plot?   Mo 13 März 2017, 06:07

Ein kreatives Einbringen der Umgebung, oder einfach emoteten Dingen ist natürlich schön, und die Kreativität der Spieler sollte auch genutzt werden. Solange man nicht grob in die vorgegebene Handlung eingreift, ist das ja kein Problem. In einer Verlassenen Hütte zu emoten, wie man ein rostiges Schwert oder ähnliches findet wäre in dem Fall sogar fast schon gerne gesehen - wenn man dann jedoch anfängt sich Juwelen, oder einen verzauberten Gegenstand herbeizudichten ist es wiederum too much. Das Bedarf durchaus etwas Fingerspitzengefühl.

Und zur Erklärung: Saltyness könnte man fast schon als umgangssprachlich für angepisst, oder genervt bezeichnen. Oder schlicht und ergreifend zickig.
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Wie gestalte ich ein Plot?
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