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 Bewerbung - Elbrecht Havwell

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Elbrecht

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Ort : Berlin

BeitragThema: Bewerbung - Elbrecht Havwell   Mo 13 Feb 2012, 06:39

iC:

Von seinem Platz aus konnte Elbrecht jeden der unterschiedlichen Besucher der Kathedrale gut ins Auge fassen: Da waren die einfachen Leute, die ihr tägliches Gebet gerne in den steinernen Hallen sprachen; Wachen, die sich nur einen Augenblick Zeit nehmen durften, um einen Segen zu erbitten und natürlich auch die Mitglieder der Kirche, die sich mal alleine und stumm oder als Gruppe den Studien des Lichtes widmeten.

Dem alten Mann entlockte dieses geschäftige Treiben nur noch ein sachtes Lächeln, Hektik war etwas für die Jungen. Und auch wenn er zuletzt stets ruhig und konzentriert gewesen war, spürte er doch, dass ihm etwas fehlte: Eine Aufgabe, die er sich widmen konnte. Ob es nun das Studium des Lichts war, das Arbeiten auf einem der unzähligen Höfe der Kirche oder das Ausbilden von Schützlingen, stets hatte er etwas zu tun gehabt und hatte gründlich und gewissenhaft gewirkt. Auch war er mittlerweile in Sturmwind „gestrandet“, einer Stadt, die kaum weiter entfernt von seiner bedrohten Heimat hätte sein können.

Nein, es galt diesen Zustand schleunigst zu ändern. Seufzend erhob sich der Mann und verließ die Kathedrale gemächlichen Schrittes. Er würde ein paar alte Kontakte bemühen, um sich auf den neusten Stand zu bringen: Sicherlich hatte Stromgarde Botschafter in Sturmwind stationiert und diese galt es zu finden.


ooC:


Das Leben des Charakters:


Elbrecht wurde als einziger Sohn in eine Familie des niederen Adels von Stromgarde hineingeboren. Nichtsdestotrotz waren seine Eltern sehr standesbewusst und wünschten sich daher für ihren Sohn eine gute, wenn nicht sogar die beste Ausbildung, auf das er später den Namen der Familie bekannter und vor allem wichtiger machen konnte. Aus diesem Grund engagierten sie mehrere Hauslehrer, die dem Jungen schon früh die unterschiedlichsten Lektionen beibrachten, unter anderem richtiges Benehmen, Geschichte, Lesen und Schreiben. Auch versuchten sie ihm Taktik und den Umgang mit Waffen beizubringen, was allerdings an dem Willen des Sohnes scheiterte: Dieser war eher den Künsten und den Vorgängen in der Natur zugeneigt, den Schwertkampf lehnte er prinzipiell ab. Dieses aufmüpfige Verhalten sorgte früh schon für erhebliche Streitereien in der Familie, bis die Eltern schließlich nachgaben. Stattdessen planten sie für ihn nun eine Zukunft als Diplomat, weshalb die dafür benötigte Fähigkeiten während seiner Ausbildung stärker fokussiert wurden.

Als der gar nicht mal so hässliche Junge in ein heiratsfähige Alter kam, suchten die herrschsüchtigen Eltern fieberhaft nach einer passenden und vor allem prestigeträchtigen Frau. Aber auch dies scheiterte an dem eigensinnigen Sohn: Sonst ein angenehmer und stets höflicher Zeitgenosse, wurde er giftig, wann immer die Eltern ihn zu verkuppeln versuchten. Es war nicht unüblich, dass er spontane Spottgedichte über die Mädchen vortrug, wenn er sie sah und somit jegliche Verbindungen unmöglich machte.
Viel eher war er an der Pflege unzähliger Freundschaften in hauptsächlich adligen Kreisen interessiert. So unternahm er unzählige Reisen in die Nordmark von Gilneas, wo eine befreundete gilnearische Familie lebte. Friedrich, der im gleichen Alter wie Elbrecht war und von ihm schlicht Fritz genannt wurde, teilte viele Interessen des jungen Stromgarder. Oft wanderten sie schlicht plaudernd durch die Wälder und Felder der Mark, ohne sich Gedanken über etwaige Gerüchte zu machen, die über beide kursierten.

Dies änderte sich allerdings schlagartig, als die Beiden eines Tages von Elbrechts Mutter erwischt wurden: Friedrichs Familie hatte geschäftlich in Stromgarde zu tun, weshalb diese zeitweilig bei Elbrecht unterkamen. Die beiden jungen Männer nutzten die Zeit und vergnügten sich gemeinsam, bis schließlich der Drachen von Mutter ins Zimmer platzte. Im ersten Moment nur entsetzt, im nächsten bereits fuchsteufelswild, trennte sie die Beiden und sperrte Elbrecht weg, sah sie doch gerade all' ihre Pläne und Hoffnungen platzen. Nach kurzer Bedenkzeit warf sie ihren eigenen Sohn aus dem Haus, um weiteren Schaden von der Familie abzuwenden. Der damals sechzehnjährige wirrte einige Tage durch die Gegend, bis er schließlich in einem Kloster der Kirche des heiligen Lichts unterkam. Dort nahm man ihn, ohne großartig Fragen zu stellen, auf und bot dem verwirrten Jungen eine Ausbildung zum Priester des Lichts an. Dieser akzeptierte das Angebot und widmete sich fortan mit brennendem Eifer seinen Studien des Lichts, da er darin die einzige Möglichkeit sah, zwischen sich und seinem nicht wirklich religiösem Elternhaus eine unüberwindbare Kluft zu graben. Seinen ursprünglichen Namen legte er im Kloster ab und nannte sich fortan schlicht Elbrecht Havwell.

Nach mehreren Jahren intensiven Studiums verließ Elbrecht das Kloster und zog weiter Richtung Stratholme, wo er in einem der drei großen Heiligtümern der Kirche lebte und arbeitete. Aufgrund seiner Ausbildung wurde er dort schnell zum Mittelsmann zwischen Adel und Kirche, jedoch immer darauf bedacht, von niemanden erkannt zu werden. Auch wurde er immer häufiger von Adligen zur religiösen Erziehung der Kinder herbeigerufen, eine Aufgabe, die der Mann gerne erledigte.

Der erste Krieg ging unbemerkt an Elbrecht vorbei, war er doch in Stratholme weit entfernt von jeglichem kriegerischem Konflikt mit den Orcs. Als dann jedoch die Flüchtlinge aus Sturmwind kamen und schließlich die Allianz von Lordaeron gegründet wurde, war er nicht nur ein Unterstützer des neugegründeten Paladinordens, sondern trat selbst der Armee bei um den Verletzten Beistand zu leisten und seine Fähigkeiten als Kleriker einzusetzen.

Den Krieg überstand er ohne größere Wunden davonzutragen, jedoch bekümmerten ihn die Verluste die Stromgarde erleiden musste, sowie der nach dem Sieg aufkeimende Streit zwischen den Mitgliedern der ursprünglichen Allianz. Er widmete sich in dieser Zeit sehr intensiv der Ausbildung eines Adligen namens Condred Morrowe, bevor er diesen der silbernen Hand vermittelte. Danach reiste er nach Sturmwind, um der genesenden Stadt eine Stütze zu sein. Dort blieb er mehrere Jahre, weshalb er vom Ausbruch der Seuche sowie dem Marsch der Geißel zumindest körperlich unversehrt blieb. Sein Geist jedoch war lange Zeit getrübt, wurden doch viele für ihn wichtige Ortschaften fast oder gar gänzlich zerstört (z.B. Stratholme).

Als Fordring den Kreuzzug ausrief, schloss er sich diesem an. Zwar war er kein großer Fan von Tirion, erkannte jedoch dessen Notwendigkeit im Kampf gegen die Geißel. Schnell jedoch war er mehr als missmutig, schließlich paktierte der Argentumkreuzzug mit allerlei unheiligem „Geschmeiß“. Nachdem Arthas schließlich vernichtet war, verließ Elbrecht den Kreuzzug im Streit und schloss sich einer Bewegung an, die es sich zum Ziel gemacht hatte, Lordaeron neu zu besiedeln. Da dieses Projekt allerdings scheiterte, ging er schlussendlich zurück nach Sturmwind um erst einmal seine Kräfte neu zu sammeln.

Aussehen:

Rund 1,80m ragt Elbrecht in die Höhe. Dies und sein mittlerweile ergrautes Haar, sowie seine grau – blauen Augen lassen den Kenner vielleicht erahnen, aus welchem der menschlichen Königreiche der mittlerweile gealterte Mann stammt. Und gealtert ist er tatsächlich: viele Falten zerfurchen das ehemals recht hübsche Gesicht und auch die Haut ist nicht mehr ganz so straff wie sie es früher einmal war. Auch hat sich mit den Jahren ein „Wohlstandsbäuchlein“ angefressen, dass von der feinen, aber aus robustem Stoff bestehenden Robe nicht gänzlich verdeckt werden kann. Alles in allem macht der Mann aber dennoch einen gepflegten Eindruck auf Euch: Der Bart und das restliche Haar sind ordentlich frisiert, ein angenehmer Kräuterduft umweht den Herrn, was auf ein Parfüm schließen lässt.

Noch ein paar Worte zu mir:

Ich spiele mittlerweile zwei Jahre auf diesem Server und habe bereits die unterschiedlichsten Rollen ausprobiert. Am bekanntesten sind vielleicht mein Draenei Undur und meine Menschenfrau Lamola, die ich allerdings mittlerweile nicht mehr aktiv bespiele.
Auch habe ich schon die verschiedensten Gilden und Konzepte erlebt (z.B. Hand der Naaru, Eisenwolf) und konnte so schon manche Erfahrung sammeln. Neben WoW bin ich einer der beiden ausführenden Administratoren des AldorWiki und kann euch dort auch jeder Zeit Hilfe geben, falls benötigt.

Sollten noch Fragen bestehen: Immer her damit. Ich bin mir bewusst, dass mein Konzept ein wenig aus der Art schlägt und bin auch für Kritik und Verbesserungsvorschläge offen. Ich bin schon auf euer Feedback gespannt,

Lamola / Elbrecht
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Bewerbung - Elbrecht Havwell   Di 14 Feb 2012, 04:58

Die Geschichte mit Fritz und Elbrecht erinnert mich an eine geschichtliche Episode um den jungen Hohenzollernprinzen Friedrich. Als Historikerin freut mich sowas natürlich immer. Was mich noch mehr freut, ist dein offenbares Interesse an unserer Gilde und das dazu schön ausgearbeitete Konzept.

Eine Frage habe ich allerdings noch: Wie würdest du deinen Char in unserem Konzept ansiedeln, was wären deine Wünsche, ihn einzubringen?

Aeslynn / Brighid
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Elbrecht

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BeitragThema: Re: Bewerbung - Elbrecht Havwell   Di 14 Feb 2012, 06:29

Mir ist die Parallele ehrlich gesagt erst aufgefallen, als das Konzept schon fertig aufgeschrieben war. Aber schön, dass es dir gefällt. Wink

Und bezüglich deiner Frage: Ich bin mir da selbst nicht ganz so sicher. Zum einen ist Elbrecht natürlich ein Priester, durch schon einiges an Erfahrung vorweisen kann. Andererseits ist er durch seine Geschichte bedingt auch als Berater gut nutzbar. Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass er sich hauptsächlich auf letzteres konzentrieren kann und die religiösen Dinge eher nebenbei miteinfliessen lässt, allerdings beuge ich mich da ganz eurem Willen.

Lamola / Elbrecht
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Tellos

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BeitragThema: Re: Bewerbung - Elbrecht Havwell   Di 14 Feb 2012, 23:37

Uh besonders das letztere finde ich tolle. Einen berater für Aelendra *g*

Tellos hat ja schon einen.
Ich bespreche mich diesbezüglich noch mit Aelendra/Brighid/Brutmutter

Mfg Tellos


Ps: Schön ausgearbeitetes Konzept. ;-)
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Bewerbung - Elbrecht Havwell   Sa 25 Feb 2012, 08:55

/aufgenommen
/closed
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