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 Vorstellung: Danwell Saltcliffe

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Keles Falkenfeder



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BeitragThema: Vorstellung: Danwell Saltcliffe   Do 29 März 2012, 08:22

Über den Spieler:

Hallöle!
Ich höre auf den Namen Peter und bin anders als der gute Danwell noch zarte 24, fast 25, Jahre alt. Ich wollte mich schon vor einer Zeit bei euch bewerben, wie Aeslynn ja vielleicht noch weiß. Was ist passiert? Prüfungszeit und gut ausgefüllte Semesterferien Smile WoW spiele ich seit Release, Rollenspiel auf DieAldor jedoch seit nun etwa schätzungsweise 3 Jahren. Bisher war ich ausschließlich auf der Hordenseite aktiv, mehr als die Hälfte der Zeit davon als Blutritter unter dem Namen "Keles". Mit dem Heiligen Licht kenne ich mich soweit also gut aus, nur geschichtliche habe ich - was die Allianz angeht - sicherlich noch ein paar Lücken. scratch
Darum bitte ich auch explizit um Kritik, sollte euch am Charakterhintergrund etwas auffallen. Vor allem darum habe ich den hier halbwegs detailliert dargeboten, obwohl das sonst nicht sonderlich mein Stil ist.

Ein richtiger IC-Text fehlt daher, dass Danwell seit seiner Kindheit nichtmehr in Arathor war und sich mit den vorherrschenden Verhältnissen nicht sonderlich gut auskennt. Er weiß also auch vom Haus van Haven nicht sonderlich viel. Ich nehme den (noch laufenden?) Hochlandplot quasi als Anreiz, etwas von Problemen in der alten Heimat zu hören, um dort eventuell irgendwie helfen zu können, da man ja derzeit keinem tatsächlich bestehenden Orden der Silberhand verpflichtet wäre. Jedenfalls habe ich so die Geschichte verstanden. Da Danwell ein mittlerweile betagter Kerl ist, müsste er nicht einmal zwingend kämpferisch aktiv sein, sondern würde sich als alter Veteran vielleicht auch wieder vermehrt priesterlichen Tätigkeiten widmen, falls ihn mal die Kraft verlässt.

Ich bin gespannt auf Feedback, und vielleicht sieht man sich ja bald einmal Smile
MfG, Peter

Über den Charakter:

Danwell ist der Bastard von Oswick Saltcliffe, einem Angehörigen des arathischen Niederadels. Seine Mutter verstarb im Kindbett und der Säugling wurde von Oswick anerkannt. Dessen Gemahlin, Mary Greenhill, war davon natürlich nicht gerade angetan und tat in den Jahren von Danwells Jugend alles dafür, dass sich der Junge nicht heimisch fühlte. Die Adelsfamilie hatte neben Danwell noch vier legitime Zöglinge. Axell, den Erben des Hauses, sowie Jeyne, Timothy und Meredith. Von den Geschwistern bestand nur zu Timothy eine engere Bindung, da er etwa im gleichen Alter wie Danwell war und seine Leidenschaft für Rittergeschichten und den Traum einer Knappschaft teilte.

Da der Junge als Bastard niemals eine gute Hochzeitspartie finden würde und in der Erbfolge ohnehin keine Rolle spielte, sandte in sein Vater schon früh zur Marine, damit er einen ehrlichen Beruf erlangen und sein eigenes Glück finden konnte. Vier Jahre lang verdiente sich „Der salzige Dan“ seine Sporen als Schiffsjunge und Matrose, fand Freunde und lernte die raue See zu lieben. Der Paukelschlag sollte fallen, als er die Nachricht vom Tod seines Vaters Oswick und Halbbruders Axell bekam, die beide bei der Verteidigung des Anwesens gegen plündernde Trolle den Tod fanden. Zur Bestattung und Trauer kehrte er zu seiner Familie zurück, würde von Lady Mary aber sehr unsanft empfangen. Sie traute dem Bastard wegen seines verdorbenen Blutes nicht und hatte Angst um die Erbschaft des gleichaltrigen Timothy, dem nun rechtmäßigen Erben. Es wurde beschlossen, dass Danwell auf ewig seines ohnehin nicht Vorhandenen Erbanspruchs beraubt werden sollte. Im Alter von 16 Jahren sandte man ihn nach Lordaeron, genauer gesagt nach Darrowehr, wo er in der Abtei sein Leben allein dem Heiligen Licht widmen sollte.

Obwohl Danwell das Leben auf der See liebte und er offenkundig nie Wert auf die Erschleichung einer Erbschaft legte, sah er ein dass der Verfolgungswahn der trauernden Lady Mary ihn immer verfolgen und womöglich sein Untergang sein würde, falls er den sauren Apfel nicht essen wollte. Der Jugendliche ließ seine Heimat abermals hinter sich und tauschte den Seesack gegen das Gewand eines Novizen des Heiligen Lichts ein. In den folgenden Jahren studierte er viele Schriften, Kräuter- und Pflanzenkunde, die Kunst des Heilens und der Seelsorge. Nach anfänglicher Skepsis gab er sich dem Glauben hin und erlangte schließlich die Priesterweihe. In den kommenden Jahren bereiste er das nördliche Lordaeron, heilte körperliche und seelische Wunden, arbeitete in Klöstergärten und erweiterte sein Wissen. Nur selten erreichten ihn Nachrichten von Zuhause. Timothy Saltcliffe heiratete eine gewisse Lydia Merryweather und trat sein Erbe an, seine Schwester Jeyne verlor ihre Hand an Marlon Highfield. Nur für Meredith wurde keine Partie gefunden. Es wurde gemunkelt, dass sie sich dermaßen den Leckereien der Küche (und angeblich manchen Stallburschen) hingab, dass niemand sie haben wollte.

Der Erste Krieg ging relativ spurlos an Danwell vorbei, auch wenn er vielen Flüchtlingen Beistand leistete. Als die Kirche in den Folgen des Krieges in Stratholme unter der Ernennung Uther Lichtbringers den Orden der Silberhand ausrief, war Danwell einer der Kleriker, der dem Ruf folgte und sich der Ausbildung zum Paladin hingab. Damit folgte er endlich seinem Jugendtraum der Ritterschaft. Unter dem ehemaligen Ritter Ser Cleebald Seagard lernte er sein Waffenhandwerk, während er dem Krieger die Wege des Heiligen Lichtes näherbrachte. Es entwickelte sich eine innige Kameradschaft zwischen Ordensbrüdern, die den Zweiten Krieg überdauern sollte. Seite an Seite überstanden die Paladine Danwell und Cleebald den Kampf am Thandolübergang und die anschließende Zerschlagung der verräterischen Nation Alterac.

In den Folgen zog es ihn nach Sturmwind, um beim Wiederaufbau zu helfen. In dieser Zeit des relativen Friedens schien der ins Alter kommende Mann endlich eigene Wurzeln zu fassen. Er widmete sich bei der örtlichen Niederlassung des Ordens der Ausbildung neuer Paladine und der Sicherung des Friedens gegen die angrenzenden Überbleibsel der Schwarzfelsorcs.

Ein wahrer Schock befiehl ihn, als Arthas den Orden zum Massaker von Stratholme aufzulösen schien. Ein emotionaler Schlag folgte dem nächsten, als Stratholme vernichtet, Terenas ermordet, Lordaeron-Stadt dem Erdboden gleichgemacht und Uther besiegt wurde. Fast blind vor Rachegelüsten schloß sich Danwell beinahe dem Scharlachroten Kreuzzug an, bis er von Cleebald daran erinnert wurde, dass Rache erst das war, was Arthas zu einer Ausgeburt des Untodes verwandelt hatte. Die beiden Gefährten schlossen sich der Argentumdämmerung an und kämpfen ihren eigenen Krieg um die Reinigung Pestländer, bis schließlich der neu formierte Kreuzzug nach Nordend aufbrauch, um Arthas ein Ende zu machen. Cleebald fand in den eisigen Weiten den Tod.

Unwillig dem ehemals ausgestoßenen Tirian Fordring länger als nötig zu dienen, kehrte der nunmehr 56jährige Ser Danwell Saltcliffe nach Sturmwind zurück und blickt nachdenklich gen seiner gebürtigen Heimat, Arathor, in der sich erneut ein Konflikt zu regen droht.

Flag etc



Danwell ist ein Mann, dem sein Leben ins Gesicht geschrieben steht. Das noch immer volle Haar, möglicherweise einst ein dunkles Blond, ist mittlerweile zu großen Teilen dem Grau des Alters anheim gefallen. Obwohl die Statur noch sehr robust (und hier und da womöglich schon plump) ist, zeigt das Gesicht tiefe, scharfe Falten in der wettergegerbten Lederhaut, der man den Einfluss von Sonnenbrand und salziger Seeluft ansieht, sollte man den Blick für solche Details haben. Trotz des eigentümlichen "Matrosengesichts" ist Danwell nahezu immer vom Scheitel bis zur Sohle gepflegt. Auch die gute Garderrobe mag nicht zum Sold eines Seemanns passen.
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Keles Falkenfeder



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BeitragThema: Re: Vorstellung: Danwell Saltcliffe   Fr 30 März 2012, 02:10

IC:

Kurz riss ihn das Klappern der vom Wind herumgerissenen Fensterläden aus der Umklammerung seiner Gedanken aufschrecken. Ein Blick auf die beinahe komplett herunter gebrannte Kerze verriet ihm, dass er schon einige Zeit vor seinem leerem, mit dem Wappen Arathors illuminierten Pergaments sitzen musste. Die Tinte am Federkiel wahr schon längst eingetrocknet. Danwell legte das Schreibwerkzeug achtsam zur Seite, blies die Kerze aus und erhob sich. Als der Raum sich kurz um ihn zu drehen begann, hielt er sich an der Stuhllehne fest und kniff sich zwischen die Augen. Die letzten Tage hatten ihn ruhelos gemacht. Mit einem müden Seufzer schritt er zum Fenster, stützte die Ellenbogen auf die Fensterbank und blickte die dunkle Gasse entlang. Ein Blick in den Himmel genügte – es war kurz vor Mitternacht. Als er in die Scheiben aus Bleiglas schaute fehlte das Licht. Alles was er sah waren die Umrisse, die vermutlich sein Kopf sein sollten. Doch Danwell musste nicht genau hinsehen. Er wusste, was er normalerweise sehen würde. Ein altes, wettergegerbtes Gesicht, dem der Wind tiefe Falten geschnitten hätte.

„Ach komm schon, alter Mann. Warum kannst du nicht einfach diesen Brief schreiben? Es ist doch so einfach. Deine Hand hat schon viele Briefe geschrieben. Hast du Angst? Wovor. Du hast keine Angst. Also was soll diese Farce?“

Wieder drohten seine Gedanken abzudriften. Vielleicht wollte er seinem Drang nicht nachgeben. Vielleicht wurde er auch wirklich nur alt. Unkonzentriert. Als er für ein paar Sekunde müde die Augen schloß, kamen die Eindrücke wieder. Er hielt ein Holzschwert mit einer Hand, die ihm nun viel zu klein vorkam. Timothy holte lachend zu Schlag aus, wurde aber pariert. Das Bild verschwamm und er fand sich auf einem schaukelnden Beiboot wieder. „Also pass auf Dan: Du legst die Schlinge hier herauf und ziehst das Seil mit der Linken fest. Und fertig ist der Knoten. Nicht vergessen, oder der alte Seehund lässt dich wieder Zwiebeln schneiden.“ Plötzlich blendete ihn Licht und er merkte, dass er durstig war. Er zog die letzte Kartoffel aus dem Feld, griff nach seinem Wasserschlauch und berieselte sich das Gesicht. Es war ein warmer Tag im Klostergarten. „Novize Danwell! Du hast noch eine Stunde Zeit, dann will dich der Abt bei der Messe anwesend wissen!“ Die letzten Eindrücke die seine Schlaflosigkeit ihm schenkten waren das leere und graue Gesicht von Cleebald, vermischt mit dem völlig unpassenden Geruch von Veilchen in der Nase. Eine Frauenstimme... „Aber mein Bruder! Ich muss doch meine Bruder finden!“

Dann war er wieder bei sich. Die Straße war dunkel, vermutlich waren ohnehin nicht einmal zwei Minuten vergangen. Müde schleppte sich Danwell wieder zurück an sein Schreibpult, tunkte den Federkiel entschlossen ins Tintenfass und begann zu schreiben. „Meine gute Elaine,“ fanden seine Worte das Pergament, ehe der Schlaf ihn doch endlich überrumpelte. Mit der Stirn auf dem Wappen seiner alten Heimat fand er endlich Ruhe.
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Aeslynn
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BeitragThema: Re: Vorstellung: Danwell Saltcliffe   So 15 Apr 2012, 08:52

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