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 Das Schwarze Brett der Hohenwacht

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Katore

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BeitragThema: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   Mo 19 Sep 2016, 10:12

Mittig auf dem Burghof der Hohenwacht ragt seit wenigen Tagen nach Ende der Belagerung durch die Legion ein breites und dickes Holzbrett hervor. Der Sinn erschließt sich schnell nachdem man einen kurzen Blick darauf geworfen hat und die unterschiedlichen kleineren dort befestigten Zettel und Pergamente betrachtet hat. Die meisten mit einer geradezu ekelerregenden Handschrift verfasst und beinahe nur kryptisch zu lesen. Sie stammen offenbar von den wohlhabenderen Freisassen und den in der Mark ansässigen, die auf eigene Faust oder durch Aufträge und Bitten Schriften verfasst haben. Kurzum ein schwarzes Brett in der Mark und der Hohenwacht, voller Erklärungen, Anforderungen, Bitten und Ankündigungen.

Als eine kleine OOC-Note soll das Schwarze Brett der allgemeinen Verteilung oder auch dem Angebot von RP dienen. Kleine Aufträge oder Events, die jemand sich erdacht hat und gerne ausspielen würde. Das müssen natürlich keine ganzen Plots sein, aber man hat nicht immer die Möglichkeit die gesamte Gilde zu erreichen. Zudem können hier kleinere Hintergründe geteilt werden oder Ereignisse, wie erhöhte Raptorenpopulation, Trollraubzüge oder Probleme im markgräflichen Forst, um nur ein paar mögliche Beispiele zu nennen. Um im Folgenden ein Beispiel zu nennen:

Geistererscheinung im markgräflichen Forst

Wildhüter und Freisassen berichten, dass es nach dem erfolgreichen Freilassen der Elementare innerhalb des Waldes und insbesondere bei den Steinkreisen zunehmend Erscheinungen geben soll. Einige behaupten sie hätten die Geister von längst Verstorbenen dort gesehen, die herumliefen wie zu ihren Lebzeiten. Andere wiederum sagen, dass sie Skelette und Untote gesehen hätte, die ihr Unwesen um die heiligen Steine treiben würden und wieder Andere sprechen sogar von geflügelten Frauen mit leuchtenden Schwingen und Helmen aus Gold auf ihrem Kopf. Zusammenhängend ist aber keiner der Berichte und niemand der Erzählenden kann sich bisher einen Reim darauf machen, die Gerüchteküche unter dem abergläubischen Gesinde ist allerdings geradezu explodiert.
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Fiona

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BeitragThema: Re: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   Di 20 Sep 2016, 07:58

In den späten Nachmittagsstunden eines alles in allem ereignislosen Tages huscht einer jener  Arkanwesen der Lady Fiona, die unter der Dienerschaft bereits gewiss für das ein oder andere Gerücht gesorgt haben, zielstrebig auf das Schwarze Brett der Burg zu. Neugierig verfolgen manche Augen, wie die kleine Kreatur eine absonderlich lange Liste, verfasst in feinster Schrift und versehen mit gleich drei Symboliken - Dem Drachen Hohenwachts, dem Raptor Krallensteins und dem Auge der Kirin Tor – angebracht wird.

Zitat :

Aufgrund jüngster, dämonischer Aktivitäten in der Markgrafschaft Hohenwacht ergehen hiermit auf Geheiß der Lady Fiona Wynters folgende Anordnungen an jeden Mann und jede Frau unter dem Banner des Drachen. Missachtung und Nichtbefolgung der Sicherheitsbestimmungen und Verhaltensregeln können und werden, zum Wohle und der allgemeinen Sicherheit der Mark, mit Strafe geahndet.

Sämtliche Sichtungen dämonischer Wesenheiten sind unverzüglich zu melden.  
Sämtliche Sichtungen fel-kontaminierter Flora und Fauna sind unverzüglich zu melden.
Sämtliche Funde dämonischer Leichen, Rüstungen, Waffen, persönliche Gegenstände, sowie sämtliche Überbleibsel dämonischer Strukturen sind unverzüglich zu melden.
Die Plünderung der oben genannten Gegenstände ist strengstens Verboten und wird mit harter Strafe geahndet.
Der Kontakt mit Fel-Kontamination ist zu vermeiden.
Jeder bereits stattgefundene Kontakt mit Fel-Kontamination ist unverzüglich zu melden.
Hinweise, die auf die Fel-Kontamination von Personen, Tieren oder Pflanzen hindeuten, sind zu melden.  


...

Es folgt eine endlos lange Aufzählung von Merkmalen, Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen im Umgang und dem Kontakt mit Fel, die jedem Vorschriftenband der Kirin Tor gerecht werden könnten … und vermutlich einem solchen entnommen wurden. Daneben befinden sich auch veranschaulichende Zeichnungen (wenn auch in erheblich geringerer Zahl), gedacht für jene, die des Lesens nicht mächtig sind. Sie erklären bildlich die wichtigsten Punkte. Es verwundert nicht, das der Aushang bis zum Boden reicht.
Auch in den Überresten des Weilers Hohenwacht finden sich am selben Abend ein identischer und nicht minder lächerlich langer Aushang, der gut sichtbar in der Ortsmitte von einem kleinen Arkanwesen angebracht wurde.
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Cenestra



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BeitragThema: Re: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   Sa 24 Sep 2016, 01:10

Zitat :
Obacht! Ihr Unwissenden die allzu arglos mit dem Weibe verkehren. Wisset und versteht das hier nicht weniger als die reinste Wahrheit geschrieben steht. Frauen sind von Natur aus sündige und bösartige Kreaturen! Sie lehnen sich seitjeher gegen die ursprüngliche bestimmte Ordnung auf! Sie sind die willfährigen Diener der dunklen Mächte und suchen ewiglich, ihre unnatürliche Lust zu befriedigen. Um sie an die gebührende Ehrfurcht zu gemahnen, um die gerechte Strenge walten zu lassen, die einen guten Vater und Ehemann auszeichnet, müssen sie oft und mit starker Hand gezüchtigt werden. Dem Weib darf weder erlaubt werden, sich unsittlich zu kleiden und dadurch andere mit ihrer ungesunden Wollust anzustecken, noch sich herauszuputzen, denn das ist ein Zeichen von einem perversen Stolz. Stattdessen soll es sich in dunkle Farben hüllen, so geschnitten, dass sie keine Einblicke bieten, welche das Auge des gerechten in Versuchung führen könnte. In der Küchenstelle ist ihr naturgegebener Platz, von dort sie den ehrlichen Mann bedienen und die Kinder hüten kann. Wehe dem der sich einer lasterhaften Frau hingibt, sie wird ihn mit Siechtum anstecken auf das seine Lenden schmerzen und schlimmer Juckreiz auftreten wird. In Hohenwacht haben sich viele derer versammelt, wie gemeine Nattern die in ihrer Zügellosigkeit auf unsere Kosten leben! Sie treffen ohne Sinn und Verstand Entscheidungen, die über das Verständnis einer "Frau" weit hinausgehen. Wahrlich wäre es ein Segen, wenn der Baron das Geschmeiß hinauswerfen würde und sein Weib auf lichtgewollte Pfade zurückführt.

- Verfasser unbekannt
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Cenestra



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BeitragThema: Re: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   So 25 Sep 2016, 07:54

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Cenestra



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BeitragThema: Re: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   Mi 12 Okt 2016, 05:03

Zitat :
Pogrom in Rabenfels!

Am achten Tag des zehnten Monats kam es in Rabenfels zu einem stadtweiten Progrom gegenüber den Anhängern der Ahnen. Dem Vorwurf folgend, sie wären Schuld am Unglück des Landes, wurden wahllos Bürger aufgegriffen, die das charakteristische Runenmedallion trugen. Priester des Glaubens wurden massakriert und ihre Häuser angezündet, es kam zu einem Brand an einigen Ortsteilen der Stadt. Ferner wurden sie bezichtigt, mit ihren gottlosen Ritualen der Legion Vorschub zu leisten. Manche sind der festen Überzeugung, dass jene erst durch ihre Lästerei heraufbeschworen wurde. Die Häuser der Gläubigen wurden mit einem Schriftzug aus Schweineblut versehen, man wird sich ihrer bald schon annehmen. Heilige Kultstätte wurden gebrandschatzt und auf vielfältige Art und Weise entweiht. Erst am späten Abend des Tages konnten die Wachen der Stadt dem lichtgläubigen Mob Einhalt gebieten. Inzwischen konnte sich die Lage beruhigen, auch wenn seit dem Aufruhr noch immer Angst und Entsetzen greifbar ist. Der hochwürdige Kaplan verurteilte den Angriff, zeigt aber Verständnis für die begründeten Ängste und Sorgen seiner Gemeinde.

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Cenestra



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BeitragThema: Re: Das Schwarze Brett der Hohenwacht   Fr 04 Nov 2016, 06:14

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